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Meine Ausbildung beginnt nach dem Abitur mit einer Büchsenmacher Lehre bei der renomierten Firma Kuchenreuther in Cham.
Mit dem komplett aus dem Vollem hergestellten Gesellenstück, einem Ischler Stutzen werde ich Landes- und Bundessieger.

Es folgen Anstellungen bei verschiedenen Betrieben, u.a. bei einem Schafthersteller.
Die Mitarbeit und Ausbildung in einer  Maschinenbaufirma macht mich mit der Bedienung moderner CNC Maschinen vertraut.
Die Anstellung bei dem  amerikanischen Büchsenmacher Roger Green in Wyoming lehrt mich viele neue Arbeitstechniken.

In dieser Zeit kann ich an sehr interessanten Waffen arbeiten, darunter auch an der Herstellung einer Flinte für den damaligen Präsidenten der USA, George Bush sen., wobei ich die komplette Metallbearbeitung übertragen bekomme. Nach Ablegen der Meisterprüfung eröffne ich 1993 meinen Betrieb.

In meiner Freizeit jage ich in den heimischen Bergen, gelegentlich führte mich die Jagdleidenschaft auch ins Ausland. Meine bevorzugten Waffen sind eine Takedown mit Original Mausersystem im Kaliber 30-06, eine Takedown in .375 H&H, und eine Drehverschlussbüchse im Kaliber 7 x 75 SE v. Hofe.


Philosophie

Es ist mein Bestreben, mit meinem Handwerk Jagdwaffen zu bauen, die nicht nur technisch und funktional hervorragend sind, sondern auch dem besonderen Stil und dem ästhetischen Empfinden meiner Kunden entsprechen, kurzlebigen Zeitgeist überdauern und tradierte und bewährte  Büchsenmacherkunst in sich vereinen.

Eine handgefertigte Jagdwaffe ist in der heutigen Zeit etwas Besonderes. Es gibt kaum  einen anderen Gebrauchsgegenstand, der  Luxus, Tradition, Handwerkskunst, moderne Technik,  Eleganz und Schönheit in sich vereint, aber auch unter den widrigsten Verhältnissen kompromisslos funktionieren muss.

Betrachtet man zum Beispiel eine Repetierbüchse mit einem originalen Mausersystem, findet man so unterschiedliche Komponenten, wie moderne Stähle, Nussbaumholz aus dem Osten der Türkei, Ebenholz aus Zentralafrika und einem System das 1908 in der Kaiserzeit gefertigt wurde. Dies alles wird zusammengefügt in vielen hundert Stunden präzise ausgeführter  handwerklicher und künstlerischer Arbeit.

Es ist etwas Faszinierendes und Exklusives, eine Waffe mit einer eigenen Geschichte zu führen. Diese Geschichte beginnt mit den Überlegungen zur technischen Ausführung, der Frage des Kalibers und der Auswahl der Materialien und setzt sich fort mit Jagderlebnissen und  Erfahrungen, die mit der Waffe gemacht wurden. Spuren des Gebrauchs, wie eine abgegriffene Brünierung oder Kratzer am Schaft  mindern auch nicht  den Wert einer guten  Jagdwaffe. Vielmehr zeigen sie, dass die Waffe sich im Gebrauch bewährt hat.

Die ‚Eine’ Waffe in Händen zu halten, die nach ästhetischen und funktionalen Gesichtspunkten speziell für einen Jäger gebaut wurde, gibt diesem das Gefühl der Sicherheit und Vertrautheit, egal, ob er im heimischen Revier auf Sauen jagt, in den Alpen auf der Gamsjagd ist oder in Namibia einen Kudu erlegen will.
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